SEO lernen – Das SEO Blog für Anfänger & Profis


Backlinks bei eBay kaufen?!?

Posted in Linkbuilding von geomez - Februar 20, 2013

Heute von einem Kunden davon gehört, der sich über seinen Absturz in den Scuhmaschinenergebnissen wunderte oO Was es alles gibt! Ich hatte ja auch schon von Textern gehört, die sich bei myhammer anbieten, aber von Massenlinkaufbau über eBay noch nicht. Darum hab ich mir das noch während des Telefonats mit dem Kunden mit ihm zusammen angeschaut. Für seinen Absturz hatte ich dann auch eine plausible Erklärung.

Unter diesem Link gelangt man zur eBay-Suche nach Backlinks

Ich sehe zum Beispiel ein Angebot, bei dem man 11 echte High PR Backlinks für 29,90€ bekommen kann.
Der Angebotstext macht jedoch einen sympathischen Eindruck, auch findet sich eine Telefonnummer, die ich direkt mal gewählt habe…leider funktioniert die Nummer aber irgendwie nicht.
Aber an der einen oder anderen Stelle werde ich dann doch stutzig:

1. PR3 ist nicht so hoch

2. Weiter im Angebot unten steht eine hübsche Milchmädchenrechnung:
„Ein Backlink von einer Page Rank 5 Seite ist z.B. etwa soviel wert wie 555 Backlinks von PR1 Seiten.

3. Und es geht noch weiter:
Wir erstellen für Sie händisch 11 dofollow Backlinks mit hohem Page Rank durch Blog-Kommentare.“ Hoher PR durch Blog-Kommentare – Das müssen aber schon sehr beliebte Blogs sein…

vgl. Artikel bei tagseoblog.de, gut ein Jahr alt, der Artikel hat einen PR2. Was für ein Blog muss ich betreiben, um Artikel mit einem PR5 zu erhalten? Oder meine Artikel stehen immer auf der Startseite, dann ist gleich auch alles über die Lebendigkeit des Blogs gesagt.

Woanders bekomme ich 6x PR4 Startseitenbacklinks aus privatem Netzwerk. Klingt auch super!
Auch, was man da alles zur Erläuterung findet und warum man diese hochqualitativen Backlinks braucht. Auch hier stutze ich wieder an einigen Stellen:

1. Alle ausgebenden Seiten scheinen Freeblogs zu sein:
– die Adressen (URL’s) der Blogs haben folgendes Format:
6x http://name-des-jeweiligen-blogs.blogspot.com

2. Das find‘ ich Hammer: Wir garantieren in unserem Angebot, dass auf keiner der Webseiten jemals mehr als 70 Links gleichzeitig existieren!

3. Immerhin sind es wenigstens Startseiten- und keine Kommentarlinks, die nur „garantiert 1 Jahr bestehen“ bleiben 😦

Backlinks bei eBay – Und gleich noch 1000 Facebook-Fans im Einkaufswagen!

Vielleicht auch besser für die Zielseiten, wenn die Links dann irgendwann wieder weg sind. Das Ganze ist eng am Handel mit Facebook-Freunden oder Twitter-Followern dran, wie auch die related Artikel suggerieren.

Aber, aber! Ich will dennoch nicht vorschnell urteilen und bei den Anbietern dieser Seiten erst einmal anfragen, ob ich mir ihre Seiten mal anschauen darf. Mal gucken, wie high ich danach bin 😀

 

Edit: Leider habe ich auf meine Mail bei dem einen Anbieter bisher keine Reaktion bekommen, bei dem anderen komm‘ ich unter der angegebenen Telefonnummer nicht durch…

SERP-Achterbahn nur für die Großen?

Posted in Keywords,Suchmaschinen von geomez - Februar 18, 2013

Meine Positionierung mit dem Keyword „Texter“ habe ich immer ganz besonders im Blick. Es bringt zwar nicht die meisten Kunden, aber Prestige. Einige Monate stand ich stabil auf Platz 1, dann fiel ich plötzlich, aber was momentan passiert, ist echt Wahnsinn, oder was?

Mehr als 12.000 Suchanfragen, hoher Wettberwerb. „Texter“ ist ein Keyword, bei dem man schon stolz auf den ersten Platz sein kann, vor allem, wenn man #1 ist, ganz ohne monetären Einsatz. Mehr als 1 1/2 Jahre hat es gedauert, bis ich mit meiner Homepage den Platz an der Texter-Google-Sonne erreicht hatte. Neben diversen Longtail-Versionen von Texter, wie SEO Texter, Web Texter oder Online Texter war nun endlich auch die für mich prestigeträchtige Shorthead-Version geschafft.

Der Texter auf den SERPentinen

Prestige, mehr ist es für mich eigentlich kaum gewesen, denn die meisten Kunden kamen über andere Wege als die SERPs von „Texter“ zu mir. Und genau diese SERPs sind es, die mich jetzt verdutzen: Natürlich schaue ich regelmäßig nach, wie heute meine Positionierung mit dem begehrten Keyword ist (und beeinflusse damit die Suchanfragenstatistik?). Vor einigen Monaten, kurz nach dem Venice-Update, katapultierte es mich auf 1. Dann überholte Wikipedia, heute ist es Platz 5, am 11.02.2013 war es noch Platz 2, gleich hinter Wikipedia, vor drei Tagen war es aber auch schon mal Platz 7.

Was ist da los?!? Bei den Longtail Versionen, gibt es keine SERP-Achterbahn, die sind stabil. Ist das SERP-Chaos also eine Erscheinung vielgesuchter Keywords? Ich will das mal im Auge behalten und beobachte in den kommenden Tagen und Wochen einige andere starke Keywords, sowie die heutigen Erstplatzierten.

Folgende starke Shorthead-Keywords werden auf SERP-Achterbahn beobachtet:

1. Möbel – 110.000 exakte Suchanfragen, 1. avandeo.de (häh, Urlaub? Machen die nicht Antitranspiranten :D)2. Wohnmobil – 22.000, hymer.com
3. Gartenbau – 9.900, gartenbau.org

In zwei Wochen melde ich mich wieder mit den Ergebnissen. Ich hoffe, dass ich als „Texter“ nicht in eine verrückte SERP-Nische geraten bin!

SEO Seminar abgeschlossen, mit Erfolg!

Posted in Allgemeine Infos,SEO lernen - Kapitel von geomez - Februar 1, 2013

Ich als SEO Dozent an der Volkshochschule Kleve! Kurs beendet, Teilnehmer sehr zufrieden! Liebe Leser, das hatte ich Ihnen tatsächlich vorenthalten, Schande über mich! Selbige brachte ich dabei jedoch nicht über mich, als ich an zwei Abenden vor 6 Kursteilnehmern und dem Fachbereichsleiter mein SEO Seminar gab. Ganz im Gegenteil, auf den anonymen Fragebögen schnitt ich durchweg gut ab!

Und das wortwörtlich, denn in Schulnoten konnten die Teilnehmer Multiple-Choice Bewertungen abgeben. Hier ein paar Top-Werte aus der Kurskritik der Teilnehmer:

„Wie hat Ihnen der Kurs gefallen?“: 5x gut, 1x sehr gut

„Wie beurteilen Sie den Dozenten hinsichtlich des Fachwissens?“: 5x gut, 1x sehr gut

Beide sehr gut kamen übrigens von dem/der selben Teilnehmer/in – Da meinte es jemand ganz besonders gut mit mir. Das macht mich natürlich schon etwas stolz und auch der Fachbereichsleiter hatte lobende Worte für mich und war schon positiv überrascht über so ein gutes Feedback bei einem Dozenten-Neuling.

Was war Thema im SEO Seminar?

Das Seminar war ganz neu an der VHS Kleve und sein Zustandekommen war nicht von vorn herein sicher. Daher wurde der von mir erdachte Stoff in zwei Seminare à 90 Minuten aufgeteilt – Ich hatte im Vorfeld für 6 Veranstaltungen geplant. So bestand mein Lehrplan aus den 6 folgenden Themenschwerpunkten:

Seminar 1:

Erste Schritte mit den Suchmaschinen

–          Welches Thema hat meine Website?

–          Was sind Suchmaschinen / Wie funktioniert überhaupt ein Suchmaschinenalgorithmus?

–          Unter welchen Begriffen würde ich gern gefunden werden?

–          Was sind Keywords und Wie erlange ich „Prominenz“ im Web unter diesen Begriffen?

–          Praktisches Element: Keywordanalyse mit Google Keyword-Tool

Hausaufgabe: 10 Keywords nach den Kriterien Suchanfragen und Wettbewerb auswählen, auf die man optimieren könnte

Seminar 2:

Hallo Google, da bin ich

–          SEO – Was ist das? Interne & externe Optimierung

–          Interne, bzw. „OnPage-Optimierung“, die Bestandteile

  • Keywords, URLs, Menüs, Textformatierungen, Meta Daten, Alt Tags usw.

–          Externe, bzw. „OffPage-Optimierung“ – Was ist das?

–          Die ersten Links von außerhalb

Hausaufgabe: Zeigen Sie Google, wo es langgeht, zu Ihrer Website. Setzen Sie 5 Social Bookmarks auf Ihre Seite und schreiben Sie einen Artikel in einem AVZ mit einem Keyword Ihrer Wahl.

Seminar 3:

SEO Texte

 –          Warum ist Text so wichtig?

–          Was sollte die Website Betextung enthalten?

–          Wie oft müssen die Keywords erwähnt werden und warum?

–          Unterschiedliche Texttypen und die Textart SEO-Text an sich.

–          Interne Verlinkung als Basis für externe Verlinkung

Hausaufgabe: Füllen Sie Ihre Website mit optimiertem Content

Seminar 4:

Fortgeschrittenes Linkbuilding

–          Was ist Linkbuilding / Die Mechanismen des Linkbuilding

–          Was ist wichtig, was ist noch wichtiger?

–          Fortgeschrittenes Linkbuilding

–          Organisches SEO

–          Linktausch mit anderen „Linkbauern“

  • Lassen Sie sich nicht über den virtuellen Tisch ziehen!

–          Linkbuidling mit eigenem Netzwerk

Hausaufgabe: Erstellen Sie ein Freeblog und füllen Sie es mit etwas Leben.

Zusatzaufgabe, für die Note 1 mit Sternchen: finden Sie in einem sozialen Netzwerk einen Linktauschpartner.

Seminar 5:

SEO Controlling – Erste Erfolge

–          Erfolg kann man effektiv messen

–          SEO Tools

–          Google Analytics

–          Backlinkstruktur (Bad Neighbourhood, anorganisches Linkbuilding, zu vermeidende Tauschthemen)

–          Google-Suchmaschinenergebnisse

–          Der Page Rank als Internet-Gold

Hausaufgabe: Melden Sie Ihre Seite bei Google Analytics an. Installieren Sie die SEO Tools Search Status und  SEO Quake und machen Sie sich vertraut damit.

Seminar 6:

Man wächst mit seinem Netzwerk

–          Übersicht:

  • Keywordrecherche
  • OnPage-Optimierung / OffPageOptimierung
  • Optimierte Betextung
  • Erste echte Linktauschpartner
  • Erste Schritte in ein eigenes Netzwerk
  • Überwachung mit wichtigen SEO Tools

–          Grafische Einordnung des Erarbeiteten

–          Konstanter und stetiger Ausbau aller im Kurs behandelten Elemente

Eigenständiges Fortsetzen der Inhalte:

  • Mehr Texte schreiben
  • Mehr Links setzen
  • Mehr Tauschpartner finden
  • Erstellen ganzer Websites als „Linkfarmen“
  • …und damit schließt sich dann der Kreis zum Kurs „Dynamische Homepage – Basiskurs“ 😉

Hausaufgabe: Machen Sie weiter so!

Da wir das alles letztendlich in zwei Abenden durchnehmen mussten, habe ich die Punkte 1 – 3 und 4 – 6 jeweils zusammengefasst und mich kürzer gefasst. Die Hausaufgaben, ein Begriff, der vielleicht etwas abschreckend wirken könnte, habe ich auf den Handouts für die Teilnehmer in Übung umbenannt und fand das dann auch viel besser in diesem fakultativen Gewand.

Der Kurs verlief auch für mich sehr gut und hat sehr viel Spaß gemacht. Auffällig war zum Beispiel die große Neugier beim Ausprobieren des Keyword-Tools, sowie die vielen Aha-Momente. Lustig war im zweiten Kurs die Suche nach einer PR10 Seite 😉

Somit erhält dieses Blog „SEO lernen“ ein ganz neues Kapitel, nämlich jetzt schon das SEO lehren. Der Fachbereichsleiter der VHS und ich sind uns sofort einig gewesen, das wir das gerne und gleich im kommenden Semester wiederholen und ausbauen wollen – Ich freu‘ mich 🙂

Link zum Kurs – weiß aber nicht, wie lange der noch im Programm ist.

Mit Websites erfolgreich Links verkaufen

Posted in Online Marketing,Websites von geomez - Januar 24, 2013

Mit den eigenen Blogs und Websites Links verkaufen – Das ist eine von diversen Möglichkeiten der Monetarisierung von Websites. Neben dem Linktausch ist das Anbieten von Websites auf einem Linkbuilding Marktplatz eine weitere Möglichkeit, das Potential vieler Websites ausschöpfen.

Im Linkbuilding Marktplatz Websites anbieten

Unter teliad.de findet man so einen Linkbuilding Marktplatz. Dort können Verlinkungen in verschiedenen Kategorien angeboten werden:

1. Text Links – Also Links von Startseiten oder Unterseiten, aus dem Footer oder Header)

2. Post Links – Links, aus bestehendem Content gebucht

3. Blog Posts – Vom Seiteninhaber verfasste Blog-Posts oder Artikel mit wenigstens einem Link. Käufer können verschiedene Vorgaben machen

4. Presell Pages – Der Käufer erhält eine komplette Unterseite

Gestern habe ich mal wieder zwei neue Websites für Blog Posts angemeldet (unter anderem auch diese hier) und war damit schon wenige Klicks und ein paar kurze Eingaben später fertig. Per Email erfährt man wenige Stunden später, ob die Seite für den Marktplatz zugelassen wurde.

Und tatsächlich: Schon heute flatterten zwei frische Buchungen für Blog Posts ins Postfach – so, wie dieser Artikel. Da funktioniert also nicht nur die Mechanik, sondern es ist auch Leben auf dem Marktplatz. Sehr schön!

Dass ich auch schon vorher von dem Linkbuilding Marktplatz überzeugt war, habe ich ja auch schon im Juni 2011, im Artikel ‚Links: Warum tauschen, wenn man sie auch kaufen kann?‚, berichtet.

Wie kann ich Geld durch Blog Posts verdienen?

Speziell für Blog Posts funktioniert das Ganze so:

– Blog-Artikel schreiben und Link(s) nach Vorgaben des Kunden in den Artikel einbauen.

– Im teliad-Dashboard Link als eingebunden melden (dazu einfach URL des Blog Posts copy-pasten)

– Fertig: teliad gibt unmittelbar Feedback, ob die Verlinkung korrekt eingebunden wurde und bucht den Preis sofort durch.

Die Preise für die Blog Posts können sich auf jeden Fall sehen lassen – Dieser Artikel ist 50,00€ wert. Gezahlt wird bei teliad in monatlicher Ratenzahlung, das heißt, dieser Artikel bringt mir 4,1666666666666€ / Monat ein. Hier macht es also die Menge, bis man hier das Sky Abo oder die Sonnenbank-Flatrate wieder drin hat. Aber bei einem so lebendigen Marktplatz kann da sicher schnell auch mehr zusammenkommen.

 

Disavow Tool – Linkprofil säubern und mehr

Posted in SEO Tools,Suchmaschinen von geomez - November 26, 2012

Immer öfter kam es in letzter Zeit vor, dass Mails mit dem folgenden sinngemäßen Inhalt reinschneiten: Wir haben zuletzt unsere Linkstrategie verändert, bitte entfernen Sie folgende Links. Womit hat das zu tun und welche Alternative gibt es jetzt dafür?

Ich unterstelle den Linktauschpartnern einfach mal, dass sie aus ihren Fehlern vor Panda und Pinguin lernen und jetzt ihre Linkprofile oder (noch dringender) die ihrer Kunden zu säubern versuchen. Sie haben zu viele Money-Keywords setzen lassen oder diese von themenirrelevanten Seiten erhalten. Oder Google Webmaster Tools hat ihnen eine Nachricht über „unnatürliche Links“ zu Ihrer Website zugeschickt.

Unnatürlich Links ganz natürlich entfernen

Was auch immer der Grund ist, jetzt wollen sie ihre Links wieder loswerden. Wenn ich jetzt aber ein garstiger Webmaster bin und keine Lust habe, meine Zeit mit dem Ausbügeln fremder Fehler zu verschwenden, haben die LT-Partner wohl Pech gehabt…oder? Die Links würden bestehen bleiben und ihren vermeintlich schlechten Einfluss auf die Zielseiten haben.

Das muss nicht sein, mit dem Disavow Tool von Google Webmaster Tools. Matt Cutts erklärt, wie:

Für alle, die kein Englisch können oder keine 9:20 Minuten Zeit haben, mit dem Diosavow-Tool kann man Links für ungültig erklären. Dazu gibt man erst die eigene Domain ins Tool ein und füllt dann folgendes Formular aus:

# Inhaber von spamdomain1.com am 01.07.2012 kontaktiert

# für Anfrage zur Linkentfernung, aber keine Antwort erhalten

domain:spamdomain1.com

# Inhaber von spamdomain2.com hat die Links bis auf folgende entfernt:

http://www.spamdomain2.com/inhaltA.html

http://www.spamdomain2.com/inhaltB.html

http://www.spamdomain2.com/inhaltC.html

Quelle: http://googlewebmastercentral-de.blogspot.de/2012/10/links-fur-ungultig-erklaren-neues-tool.html

Erklärung: Alle Zeilen, denen eine Raute vorangeht, werden als Information oder Kommentar des Absenders angesehen und ingnoriert. Man kann Links einer gesamten Domain ignorieren lassen ( Zeile 3) oder nur von bestimmten Unterseiten (Zeile 5, ff.).

Mittlerweile fragt man sich in der Blogger- und SEO-Szene, ob das Disavow-Tool vielleicht auch gezielt eingesetzt werden kann, um anderen Websites gezielt zu schaden. Indem man einfach eine Seite als schädlich deklariert, kann man deren Ruf bei Google zerstören. Kann man? Man weiß es nicht…

Checkliste: Panda & Penguin zum Abhaken

Posted in Linkbuilding,Suchmaschinenoptimierung von geomez - Oktober 25, 2012

Was beachten beim Linkportfolio, bei Quelldomains und auch bei der eigenen? Google will durch Panda und Penguin allzu offensichtliche Linkhändler aussortieren. So kann man seinen Mehrwert beweisen.

Dass Google sich gerne so niedliche Tiere aussucht, um nicht wenige Suchmaschinenoptimierer so richtig in dei Bredouille zu bringen… Aber gut, wie in so manch anderem Artikel zu Thema, habe (nicht nur) ich ja bereits besagt, nur die Harten kommen in Googles Garten und dort spielen eben Pandas und Pinguine.

Was will der Autor uns damit sagen? Also: Dies soll eine ToDo-Liste sein, wie man mit den beiden Updates klar kommt, bzw. was man tun kann um sich an diese neue Algorithmusregeln zu halten. Es geht hierbei hauptsächlich um Linkgeschäfte und den Fakt, dass google allzu offensichtliche Linkkäufer und -Verkäufer treffen will. Wie kommt man da vom Radar? Ich beanspruche damit nicht, komplett alles abzudecken, habe aber nach einigen Erfahrungen und auch durch Querleserei in der Blogosphäre so einige Infos zusammengesammelt.

1. Problematische Links:

  • Shorthead / Longtail Money-Keywords
  • Wenn Compund Linktexte, dann nicht zu wenig, nicht zu werblich
  • Gleiche IPs, gleiche Besitzer (siehe Impressum)
  • Sitewide Links, zum Beispiel aus dem Footer

2. Artikellinks bewerten

  • Redaktionelle Qualität des Artikels (Achtung Linktauschpartner, ich schreibe Eure LT-Texte ;))
  • Themenrelevanz des Artikels und der ausgebenden Website
  • Auch Links zu anderen Seiten / „Ablenklinks“?

3. Quelldomain bewerten

  • Themenrelevanz der Domain
  • Wie sieht’s mit den SERPs der Quelldomain im Thema aus?
  • Welche anderen ausgehenden Links, auch alle themenrelevant oder völlig off-topic?
  • Zu wenig Content-Qualität bei zu vielen Otubound-Links sind nicht gut – Links von hier löschen lassen.

4. An die eigene Domain-Nase packen

  • Links zu relevanten Websites vorhanden?
  • Links zu Low-Content-Seiten vorhanden?
  • Sind viele Verlinkungen mit Money-KW vorhanden?
  • Erhält sie Seite Lebendigkeit durch ein Blog?
  • Ist die interne Verlinkung gut konzipiert?

Noch Fragen? Vielen Dank an die Kollegen von SEO-United, wo eine noch umfangreichere Checklist zu finden ist.

Guter Autor, gute SERPs

Posted in Suchmaschinen von geomez - Oktober 24, 2012

Bitte stellen Sie die Stoppuhr ein!

Google hat bestätigt, dass gern gelesene Autoren auch gern gesehene Gäste in den Suchergebnissen sind. Hidden benefits of AuthorShip nennt Google das und es zeigt eindeutige Veränderungen in den SERPs.

Schritt zurück nach vorn – Bringt der Back-Button wirklich bessere SERPs?

Zunächst: Wie ermittelt Google gern gelesene Autoren? Ein interessanter Autor schreibt Artikel, die gelesen werden und die Lust auf mehr machen. Faktisch heißt das, ein Artikel wird angeklickt und scheinbar gelesen – das evaluiert Google durch eine Mindestverweildauer von 2 Minuten auf dem entsprechenden Dokument. Klickt der User dann den Zurück-Button, interessiert sich also für weitere Posts des Autoren, geht’s rund.

Tataa – Sie haben den nächsten Level erreicht

Das mutet schon fast ein wenig wie bei einem Jump & Run Spiel an, bei denen sich Kumpels gegenseitig helfen, den unsichtbaren Schlüssel zu finden, aber so ist es:

Erhält ein Autor diesen versteckten AuthorShip Bonus, wird das SERP Snippet durch weitere Artikel dieses Autoren erweitert. Google weiß, was der entsprechende Autor noch so geschrieben hat und, dass der User ihn interessant findet. Daher will die Suchmaschine beide näher zusammenführen und mehr Informationen liefern.

Am besten, Sie probieren’s selber mal aus und klicken nach der Lektüre dieses Artikels auf den Zurück-Button. Lesen Sie gerne auch noch weitere Artikel und prüfen Sie die SERPs.

Aber nur, wenn Ihre Stoppuhr schon bei wenigstens 2:00 Minuten steht!

Satellitenblogs – gute Alternative für einen effektiven Linktausch

Posted in Linkbuilding,Websites von geomez - Oktober 13, 2012

Der heutige Gastautor Wojciech Dziedzic arbeitet im Online Marketing bei der Online Projektplattform twago

Jeder möchte so wenig wie möglich ausgehende Links von der eigenen Domain haben. Das bestätigt auch jeder SEO-Experte bzw. SEO Freelancer. Je stärker die eigene Maindomain ist, desto mehr sollte man aufpassen. Zum einen gibt man der potentiellen Konkurrenz viel Linkpower, zum anderen sind zu viele ausgehende Links für die Autorität der Domain gefährlich. Außerdem sollte man auch aufpassen, wen man verlinkt. Optimalerweise sollten es Webseiten aus dem eigenen Themenbereich sein, dann besteht aber die Gefahr, dass die Wettbewerber viel Linkpower bekommen. Wichtig ist die Qualität und Authorität der verlinkten Seiten.

Eine sehr praktische Lösung für den Linktausch sind die sogenannten Satellitenblogs. Das ist mit einigen Kosten verbunden, die sich jedoch sehr schnell rentieren, indem man viele neue Link- bzw. Artikeltauschmöglichkeiten bekommt. Zuerst sollte man sich Überlegungen machen, welche Themen die Blogs behandeln sollen. Dann eine entsprechende Domain kaufen – dabei sollte auf jeden Fall die Anpassung der URL an das Keyword beachtet werden. Zum Beispiel für einen SEO-Blog sollte das Wort SEO oder Suchmaschinenoptimierung definitiv in der Webadresse enthalten sein.

Was man bei der Domainbuchung übersehen kann , ist das Land in dem die Blogs gehostet sind. Auch wenn man die Domain bei einem deutschen Hoster kauft, heißt es nicht, dass der Blog in Deutschland gehostet wird. Das bedeutet auch, dass das wichtigste SEO-Tool im deutschsprachigen Raum – Sistrix – keine relevanten Werte für diese Seiten zeigen wird, falls sie nicht in Deutschland gehostet sind. Man kann die Blogs später „nach Hause“ umziehen, das dauert aber einige Zeit und ist mit gewissen Komplikationen verbunden.

Empfehlenswert ist, die Blogs unter WordPress laufen zu lassen, da dieses Bloggingsystem die meisten Plugins zulässt. Auch ein Großteil von SEO-Plugins ist nur mit WP kompatibel. Gleich neben dem Bloggingsystem sollte man sich auch für das Design der Weblogs entscheiden. Standard-Themes sind hier ein absolutes „No“. Satellitenblogs müssen wie echte Projekte aussehen, damit überhaupt jemand Interesse hat, von diesen Seiten aus verlinkt zu werden. Es lohnt sich wirklich einige Zeit in das entsprechende und einzigartige Design zu investieren.

Niemand oder vielleicht nur wenige möchten aber für einen neuen Blog ohne Inhalte und SEO-Werte Gastbeiträge verfassen. Am besten erstellt man für den jeweiligen Weblog einige Texte oder wenn gerade die Zeit mangelt, beauftragt man einen Texter und gibt ihm konkrete Angaben, wie die Beiträge aussehen sollen.

Desweiteren sollte man einige Zeit in den Linkaufbau für die Satellitenblogs investieren, damit sie zumindest eine Visibility von 0,1 haben und damit attraktiver für potentielle Kooperationspartner sind.

Das kostet alles Zeit, lohnt sich aber, weil man mit starken „Satelliten“ kaum Links von der eigenen Maindomain ausgeben muss. Wichtig ist, dass diese Bogs wie echte Projekte aussehen und für einige Keywords auch ranken.

Google Venice Update

Posted in Suchmaschinen,Suchmaschinenoptimierung von geomez - September 12, 2012

Google Suchergebnisse nach IPs sortiert – Das macht das neue Google Venice Update. Was bedeutet das jetzt wieder für uns alle? Mit ‚uns‘ sind in diesem Falle mal beide Seiten der Suchmaschinenoptimierung gemeint, also die Suchenden und die Optimierenden. Für mich als Suchenden ist das echt ne tolle Sache, weil ich jetzt wirklich dort Anbieter, Dienstleister oder Geschäfte finde, wo ich auch bin. Doch als geografisch Losgelöster, der man ja als SEO-Treibender naturgegebener Weise ist, ist Venice unter Umständen gar nicht so schön.

Platz 1 mit „Texter“, hurra!

Seit geraumer Zeit peile ich den ersten Platz im Suchmaschinenranking für das Keyword Texter an. Immer musste ich mich aber hinter einem Kollegen einreihen und kämpfte zuletzt immer wieder auch mit Wikipedia um den zweiten Platz. Nicht, dass ich meinem sympathischen Nürnberger Kollegen den ersten Platz nicht gegönnt hätte, aber bei einem 5-stelligen Suchvolumen ist ein erster Platz schon ein Grund zum feiern.

Seit kurzem habe ich die Konkurrenz aus dem Frankenland hinter mir gelassen und konnte es zunächst kaum glauben. Und tattsächlich hat die Sache einen Haken, denn ich habe den ersten Platz nicht errungen, weil ich so ein toller Texter oder Optimierer bin, sondern wegen des Google Venice Updates!

Google weiß, wo Deine Firma steht!

Kern der Wirkung auf die Suchmaschinenergebnisse ist die Orientierung des Algorithmus an der IP des suchenden Rechners. Der Standort der Google-User wird also viel mehr mit einbezogen, was aus Google-Sicht völlig legitim ist und ich finde es, wenn ich Google selbst als User betrachte, einfach viel besser so.

Für Standort unabhängige Dienste, Anbieter oder Informationen geht aber unter Umständen eine Menge an SEO-Arbeit verloren. So springen Websites in anderen Regionen Deutschlands plötzlich weit an mir vorbei, nur weil sie eben dort angesiedelt sind. Aber wie soll Google jetzt auch noch herausfinden, wer der bessere „Texter“ ist? 😉

Weitere Infos bei den Kollegen von SEOvista.de

Linkbuilding: Welche SEO-Werte zu Grunde legen?

Posted in Linkbuilding von geomez - August 16, 2012

PR, SI, XOVI, DP, LP – Zu viele Indizes erschweren das Linkbuilding. Eine Einheitswährung ist nötig! Es macht Spaß, es bringt mich und meine Kunden weiter, es gibt immer wieder die gleiche Frage: Wie kann man am besten den Wert von Websites vergleichen? Leider scheitern Linktauschgeschäfte manchmal an nicht vereinbaren Ansichten bezüglich dem Mehrwert von Websites. Früher war’s nur der PR, heute gesellen sich andere tolle Akronyme hinzu. Das führt dazu, dass alle meinen, Ihr Index sei der tollste.

Übersicht – Damit wird verglichen

Damit wir wieder paradiesische Tauschverhältnisse an unserem Markt haben, wünsche ich mir eine Einheitswährung. Mittlerweile versalzen mir all die neuen Indizes die Linksuppe und jeder köchelt sein eigenes Süppchen. Vorweg erstmal die Indizes, auf die nach meiner Erfahrung am meisten Wert gelegt wird:

SI – Sistrix Sichtbarkeitsindex: Der SI setzt sich aus der Sichtbarkeit der auf eine(r) Website optimierten Suchbegriffe zusammen. Er ist also die Summe der Rankings einer Website, allerdings mit Bezug auf eine im Vergleich zu Google sehr beschränkte Auswahl an Keywords. Mehr Details zum SI finden Sei auch bei einem Blogger-Kollegen, dessen Überschrift schon vieles sagt: ‚Der Mythos vom SEO Sichtbarkeitsindex‚.

Der Bezug auf den SI kommt mir in letzter Zeit am häufigsten unter. „Wir tauschen nur ab einem SI von >0,01“ heißt es da. Das heißt dann auch, meine Seiten, die keinen SI haben, sind alle Schrott? Sehe ich anders, deswegen lautet meine standardisierte Antwort für alle Sistrix-Jünger: ‚Leider wird die Währung SI in unserem Linkladen nicht akzeptiert.‘

XOVI – Noch so ein Linkanalyse-Tool, ich hab’s mir aber, im Gegensatz zu Sistrix, nie angeschaut. Ich find‘ sie alle sehr aufschlussreich, aber viel zu teuer. Das meiste bekomme ich auch mit Gratis-Tools. Darin liegt aber wahrscheinlich der Grund, warum alle Sistrix-Nutzer von ihren Agentur-Chefs die Vorgabe mit dem SI erhalten: Die zahlen nämlich teilweise Hunderte von Euro im Monat und gehen davon aus, das sie damit das ultimative SEO-Wissen erkaufen können.

DP – Domain Popularity & LP – Link Popularity: Für mich zwei Kandidaten für einen fairen und auch sinnvollen Einheitswert. Sie zeigen an, wie viele Links (LP) von wie vielen Domains (DP) auf eine Seite verweisen. Schaut man jetzt noch ein wenig ins Detail und analysiert die verweisenden Websites auf Bad Neighbourhood oder zu eindeutige Verlinkung über typische SEO-Sites (Presseportale, Artikelverzeichnisse, Webkataloge), dann erhält man einen sehr guten Eindruck über die Qualität einer Seite. Das alles kann man einfach  mit einem Gratis-Tool wie SEOKicks machen.

PR – Page Rank: Der gute alte PR! Ich mag ihn irgendwie. Und auch viele andere tun das – Auch, wenn sie’s nicht zugeben wollen 😉 Daher ist er immer noch eine echte Währung im Linktauschgeschäft und den PR kann man nur durch gutes Linkbuilding steigern.

Besonders exotisch: Eine Linktauschpartnerin hat sogar den Alexa-Rank als Vergleichswert angesetzt!?!

Statt SEO kaufen lieber SEO lernen

Allein mit der SEO Toolbar erfahren Sie so viel über eine Website und ihre Entwicklung. Auch der Content gibt viel Aufschluss darüber, wie viel Mühe sich ein Tauschpartner mit einer Seite gibt. Statt also viel Geld für Analyse-Tools auszugeben, investieren Sie lieber mehr Zeit in eigene Analysen mit kostenlosen SEO Tools, dabei lernen Sie dann auch gleich schneller. Aber sich allein auf einen mysteriösen Index zu verlassen, hat mit gutem SEO auch nix zu tun.

Mehr fachliche Informationen auch unter: core-design-studio.de/suchmaschinenoptimierung.php

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