SEO lernen – Das SEO Blog für Anfänger & Profis


Markenaufbau/Brandbuilding im Bereich SEO

Posted in Suchmaschinenoptimierung von geomez - September 16, 2014

Die Frage bei einer Online Werbung ist immer, ob der Etat durch die geschaltete Werbung steigt, oder die Nutzer eher genervt werden. Werbung ist teuer und sollte sich dementsprechend lohnen. Wird eine Bannerwerbung geschaltet, sollte sie immer gut platziert sein, aber nicht zu aufdringlich wirken. Ein Kunde, der diese Werbung schon zweimal ignoriert hat, wird sich beim dritten Versuch nicht anders entscheiden. Viel effizienter ist es, eine klassische Full-Service-Werbeagentur zu beauftragen, um die eigene Webseite und entsprechend die Produkte gut in Szene zu setzen.

Das richtige Brand

Ein Brand ist eine Marke. Sie ist wichtig, um sich von anderen Produkten abzuheben. Eine Marke kann immer mehrere Produkte beinhalten, die nach und nach beworben werden. Sie ist ein positives Qualitätsmerkmal, welches in der Werbung und zum Beispiel im Supermarkt, Prospekten, Bannern, Plakaten gleich ins Auge sticht. Eine Marke lässt sich auch bei Google sehr gut bewerben. Eine gute Marke wird immer aktiv promoted. Hierbei kann die Beauftragung der Full-Service-Werbeagentur hilfreich sein, der Marke eine große Strahlkraft zu verleihen. Es gibt eine Vielzahl an Agenturen, da fällt die richtige Wahl oft schwer. Eine empfehlenswerte Werbeagentur ist zum Beispiel Maxmedia aus Mannheim, hier geht’s zur Website.
Arbeiten mit Google

Durch Google werden nicht nur große Brands ideal platziert, sondern auch für kleine Brands gibt es  Möglichkeiten, diese zu optimieren.  Ein Brand ist immer auf einen bestimmten Begriff bezogen. Diese sollten sich im Domainnamen wiederspiegeln, wie zum Beispiel für die Firma BMW die Domain http://www.bmw.com. Somit hat Google den Vorteil, das Begriff einen hohen Brandwert hat.

Wichtige Kriterien eines vertrauenswürdigen Brands

Google achtet beim Brand-Status natürlich auf einige wichtige Kriterien. Somit kann jeder sicher gehen, das es sich um ein seriöses Unternehmen handelt. Folgende Signale sind hierfür wichtig:

– Die Domain ist gehostet.
– Die Domain ist öffentlich registriert.
– Die Domain ist mit einem Google+ Account verknüpft.
– Das Impressum ist vollständig inklusive Telefonnummer und Adresse.
– Google sind Kontodaten bekannt.
– Die Domain ist bei den Google Webmastertools angemeldet.

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SEO KPIs – Sie suchen sich Ihren Verein heraus

Posted in Domains,SEO Tools,Suchmaschinen,Suchmaschinenoptimierung von geomez - August 14, 2013

Ich kann mich noch gut an meine ersten Schritte als SEO erinnern (diese sind auch sehr gut in diesem Blog nachvollziehbar). Damals kamen mir einige Dinge, die meine erfahrenen Kollegen so von sich gaben, sehr befremdlich vor. Es gab einfach so viele komische Abkürzungen, die ich alle erfragen musste und outete mich damit teilweise auch als leichtgläubiger Linktauschpartner, den man übern Tisch ziehen konnte. Heute ist das anders, heute weiß ich, dass es Key Performance Indicators (KPI) gibt, anhand derer sich Websites bewerten lassen. Das große ABER: Wie schon in einem früheren Artikel über SEO KPIs, sehe ich bei der ganzen Sache ein grundlegendes Problem. Denn mit der Zeit hat sich die Liste der komischen Abkürzungen nicht gerade verkürzt. Hier sind einige der, wie soll ich sagen, bekanntesten KPIs:

PR Der Google PageRank: Sicher der bekannteste SEO KPI, sicher wurde darüber (auch hier) schon am meisten geschrieben und diskutiert. Meiner Wahrnehmung nach ist der PR wieder fester im Sattel, hatte eine kleine Krise, alsalle anfingen, mit teuren Analysetools zu arbeiten, die eigene Indizes mitbringen. Der Wert von 0 – 10 gibt m.E. noch immer mit am besten an, wie viel Power eine Seite hat. Mit ein paar Minuten Analyse hat man auch schnell raus, ob’s ein gespiegelter PR ist oder ein organisch gepflegter.

alexa Das Alexa Ranking gibt Aufschluss über die Besucherzahlen einer Website. Ein guter Wert (amazon.de: 56, Spiegel.de: 302, leo.org: 1285) ist vor allem für Advertiser interessant, die nach einer guten Möglichkeit für die Platzierung ihrer Anzeigen und Banner suchen. Natürlich gibt es auch hier Möglichkeiten der Manipulation, wie bei vielen anderen KPIs auch; wer aber ein artiger White Hat SEO sein möchten, lässt da brav die Finger von 😉

seomoz Das SEO moz Ranking wird ähnlich berechnet wie der PR. Auch der moz Rank (mR) hat eine Skala von 0 – 10 und versteht sich als „Link Popularity Score“. Er bewertet alle auf einer Seite eingehenden Links, wobei mehrfach gesetzte Links nicht positiv in die Bewertung einfließen.

Achtung, Sichtbarkeit:

xovi Der Online Value Index (OVI), und damit hinein in die Sichtbarkeit… Dieser Index basiert auf einem fest definierten Keywordset, das die Entwickler des XOVI SEO Tools ausgewählt wurde. Der OVI gibt „auf Basis unseres deutschen Datenbestandes“ Aufschluss über die Auffindbarkeit einer Website.

sistrix Der SI macht es genauso. Auch hier, beim Sistrix Sichtbarkeitsindex, geht es um die Bewertung von Websites auf Basis eines restriktiven Keyword-Sets.

Die SEO Suite von Searchmetrics kann das auch, aber mutmaßlich auf Basis eines anderen Keyword-Sets. Meiner hinlänglich geäußerten Meinung nach ist Sichtbarkeit Ansichtssache und sollte nicht überwertet oder zumindest als einizger KPI zur Bewertung von Websites herangezogen werden. Amen, liebe Kollegen, amen!

Und was ist mit Domain Pop?

Domain Pop ist kein Open Air Festival, sondern ein Wert, der die Anzahl der auf eine Seite verweisenden Links anzeigt. Also rein quantitativ? Schon, sieht man sich eine Domain bei dem aufschlussreichen Tool, seokicks.de an, erhält man genau so eine Liste. Um die Qualität aus der Quantität herauszufiltern, muss man sich dann schon ein bisschen Mühe geben und die Kern-KPIs begutachten. Also alles wieder von vorne…

Sichtbarkeit ist Ansichtssache

Posted in SEO Tools,Suchmaschinenoptimierung von geomez - Juni 3, 2013
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Gerd Altmann/photoshopgraphics.com / pixelio.de

SI, Sichtbarkeit, Visibility – Für viele sind es die Rankingfaktoren schlechthin, für Sie auch? Vielleicht habe ich Ihnen deshalb einen Link zu diesem Artikel geschickt. Lesen Sie ihn mal, ich will Ihnen ja nichts, und der Sichtbarkeit auch nicht und schon gar nicht den Tools dahinter. Für mich werden sie dann und wann zu roten Tüchern oder besser gesagt, die, die auf dem Rücken entsprechender Indizes Kreuzzüge reiten. Liebe Ritter der SEO-Rechtschaffenheit: Sichtbarkeit ist Ansichtssache!!!

…und längst nicht alles

Ich beschäftige mich vor allem aus meiner Tätigkeit als OffPage-Optimierer viel mit SEO-Gruppen in sozialen Netzwerken, habe regen Mailverkehr mit anderen SEOs und vor allem wenn es um das Thema Links tauschen geht, geht mir diese Sichtbarkeit zunehmend auf den SEO-Nerv.

Klar ist: Tools wie Sistrix oder die Searchmetrics Suite sind gute, starke Werkzeuge, die uns Suchmaschinen-Heinis die Arbeit erleichtern. Ich kenne beide Tools, hatte einen sehr aufschlussreichen Einblick in Sistrix.

Aber, liebe Kollegen:

1. Sistrix, Searchmetrics und Co. sind nur ein Weg der Analyse

2. Visibility / Sichtbarkeit ist nur eine Herangehensweise

3. Daher ist es schlicht kurzsichtig, grundsätzlich alles ohne Sichtbarkeit zu missachten

Seien Sie nicht kurzsichtig

Es gibt noch mehr Sehenswürdigkeiten außer Sichtbarkeit. Der SI, er kommt mir als Ausschlusskriterium am häufigsten unter, ist wie die Messlatte am Karussell; wenn mein Wert zu klein ist, darf ich nicht mitmachen, alles dreht sich um den SI und die ominöse Sichtbarkeit. Ist ja auch alles schön und gut, aber (Achtung, Metaphorik!) es dreht sich nicht nur alles darum, gehen Sie auch mal in andere Karussells oder vielleicht das Riesenrad – Da hat man eine sehr gute Sicht 😀

Sichtbarkeit – Schnell und billig zu haben

Vielleicht finden Sie Folgendes ja auch witzig: „Posts wie diesen hier sollte sich jeder SEO ausdrucken“, findet Julian Dziki, von Seokratie. Er geht noch weiter und sagt „Pfeif auf die Sichtbarkeit!!!„. Der Grund: Eine Sichtbarkeit von 2,52 in 7 Tagen. Ein socher Wert für eine nagelneue Domain, ohne Links oder Besucher aber dafür mit einer ordentlichen Sichtbarkeit…auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn oder was?!?

Checkliste: Panda & Penguin zum Abhaken

Posted in Linkbuilding,Suchmaschinenoptimierung von geomez - Oktober 25, 2012

Was beachten beim Linkportfolio, bei Quelldomains und auch bei der eigenen? Google will durch Panda und Penguin allzu offensichtliche Linkhändler aussortieren. So kann man seinen Mehrwert beweisen.

Dass Google sich gerne so niedliche Tiere aussucht, um nicht wenige Suchmaschinenoptimierer so richtig in dei Bredouille zu bringen… Aber gut, wie in so manch anderem Artikel zu Thema, habe (nicht nur) ich ja bereits besagt, nur die Harten kommen in Googles Garten und dort spielen eben Pandas und Pinguine.

Was will der Autor uns damit sagen? Also: Dies soll eine ToDo-Liste sein, wie man mit den beiden Updates klar kommt, bzw. was man tun kann um sich an diese neue Algorithmusregeln zu halten. Es geht hierbei hauptsächlich um Linkgeschäfte und den Fakt, dass google allzu offensichtliche Linkkäufer und -Verkäufer treffen will. Wie kommt man da vom Radar? Ich beanspruche damit nicht, komplett alles abzudecken, habe aber nach einigen Erfahrungen und auch durch Querleserei in der Blogosphäre so einige Infos zusammengesammelt.

1. Problematische Links:

  • Shorthead / Longtail Money-Keywords
  • Wenn Compund Linktexte, dann nicht zu wenig, nicht zu werblich
  • Gleiche IPs, gleiche Besitzer (siehe Impressum)
  • Sitewide Links, zum Beispiel aus dem Footer

2. Artikellinks bewerten

  • Redaktionelle Qualität des Artikels (Achtung Linktauschpartner, ich schreibe Eure LT-Texte ;))
  • Themenrelevanz des Artikels und der ausgebenden Website
  • Auch Links zu anderen Seiten / „Ablenklinks“?

3. Quelldomain bewerten

  • Themenrelevanz der Domain
  • Wie sieht’s mit den SERPs der Quelldomain im Thema aus?
  • Welche anderen ausgehenden Links, auch alle themenrelevant oder völlig off-topic?
  • Zu wenig Content-Qualität bei zu vielen Otubound-Links sind nicht gut – Links von hier löschen lassen.

4. An die eigene Domain-Nase packen

  • Links zu relevanten Websites vorhanden?
  • Links zu Low-Content-Seiten vorhanden?
  • Sind viele Verlinkungen mit Money-KW vorhanden?
  • Erhält sie Seite Lebendigkeit durch ein Blog?
  • Ist die interne Verlinkung gut konzipiert?

Noch Fragen? Vielen Dank an die Kollegen von SEO-United, wo eine noch umfangreichere Checklist zu finden ist.

Google Venice Update

Posted in Suchmaschinen,Suchmaschinenoptimierung von geomez - September 12, 2012

Google Suchergebnisse nach IPs sortiert – Das macht das neue Google Venice Update. Was bedeutet das jetzt wieder für uns alle? Mit ‚uns‘ sind in diesem Falle mal beide Seiten der Suchmaschinenoptimierung gemeint, also die Suchenden und die Optimierenden. Für mich als Suchenden ist das echt ne tolle Sache, weil ich jetzt wirklich dort Anbieter, Dienstleister oder Geschäfte finde, wo ich auch bin. Doch als geografisch Losgelöster, der man ja als SEO-Treibender naturgegebener Weise ist, ist Venice unter Umständen gar nicht so schön.

Platz 1 mit „Texter“, hurra!

Seit geraumer Zeit peile ich den ersten Platz im Suchmaschinenranking für das Keyword Texter an. Immer musste ich mich aber hinter einem Kollegen einreihen und kämpfte zuletzt immer wieder auch mit Wikipedia um den zweiten Platz. Nicht, dass ich meinem sympathischen Nürnberger Kollegen den ersten Platz nicht gegönnt hätte, aber bei einem 5-stelligen Suchvolumen ist ein erster Platz schon ein Grund zum feiern.

Seit kurzem habe ich die Konkurrenz aus dem Frankenland hinter mir gelassen und konnte es zunächst kaum glauben. Und tattsächlich hat die Sache einen Haken, denn ich habe den ersten Platz nicht errungen, weil ich so ein toller Texter oder Optimierer bin, sondern wegen des Google Venice Updates!

Google weiß, wo Deine Firma steht!

Kern der Wirkung auf die Suchmaschinenergebnisse ist die Orientierung des Algorithmus an der IP des suchenden Rechners. Der Standort der Google-User wird also viel mehr mit einbezogen, was aus Google-Sicht völlig legitim ist und ich finde es, wenn ich Google selbst als User betrachte, einfach viel besser so.

Für Standort unabhängige Dienste, Anbieter oder Informationen geht aber unter Umständen eine Menge an SEO-Arbeit verloren. So springen Websites in anderen Regionen Deutschlands plötzlich weit an mir vorbei, nur weil sie eben dort angesiedelt sind. Aber wie soll Google jetzt auch noch herausfinden, wer der bessere „Texter“ ist? 😉

Weitere Infos bei den Kollegen von SEOvista.de

So gedeiht das SEO Netzwerk

Posted in Domains,Suchmaschinenoptimierung von geomez - Juni 17, 2012

‚Pinguin war heftig‘ – Noch immer scheinen die Wellen hoch zu schlagen, die der Pinguin im Meer der Links ausgelöst hat. Diese schöne Metapher umschreibt, was mir andere Linkbauern so an Hiobsbotschaften berichten. Auch ich berichtete bereits über das Google Penguin Update, das Ende April über uns alle mehr oder weniger Unheil gebracht hat. Aber sich davon unterkriegen lassen? Niemals! Ein gutes SEO Netzwerk ist ein Lösungsansatz, um auf den Pinguin zu reagieren – und was da sonst noch so kommen mag…

Erst Panda & Pinguin, dann Pelikan, Puma und Pinscher

Denn nach Panda und Pinguin gibt es sicherlich noch weitere Tiere mit P, die uns Linkhändlern, Optimierern und Netzwerkern das Leben schwermachen werden. Ganz klar: Diesmal hat Google sich wirklich etwas ausgedacht, um es zumindest denjenigen schwer zu machen, die gerne den Weg des geringsten Widerstands gehen. Wer jedoch nach dem richtigen Weg fragt, kann auch weiterhin erfolgreich SEO machen, und zwar mit einem guten, starken Netzwerk an Websites.

1. Hochwertiger Content: Das Thema, das schon beinahe Gebetsmühlenartig immer wieder gepredigt wird und das auch beim Pinguin-Update wieder gilt. Doch für ein gutes Netzwerk, das wie ein vollwertiges Projekt eines Unternehmens geführt werden sollte, sollten auch die Inhalte, in Form von Texten stimmen. Thematische Websites, die das Hauptprojekt stärken können oder auch für auserlesene Linktauschgeschäfte dienen können, brauchen Autoren mit Lust am Thema und Ahnung vom Fach. Dann erhält das Netzwerk nämlich auch die Leser, die es verdient und kann damit auch selbst Geld verdienen.

2. Hochwertige Links: Auch hier nix Neues, aber die Zahl der Abgestraften spricht dafür, dass viele erst jetzt langsam lernen, was hochwertige Links sind: Das Penguin Update fordert u.a. diversifizierte Anchortexte mit breiter Streuung und unter Berücksichtigung der URL oder Phrasen wie hier, mehr Infos oder weiterlesen. Darüber hinaus sind natürlich auch die ausgebenden Seiten wichtig und schon lange vor dem Pinguin ein Thema gewesen. Hier gilt: Achtung bei Linkfarmen und Wert legen, nicht nur auf PR, sondern auch auf Alter, Linkstruktur und Besucherzahlen der verlinkenden Websites.

Sicher nicht die letzte Stufe der Updates, aber wer sich mit dem Pinguin anfreundet, kann sich schon mal auf einem höheren, guten Standard schätzen. Das nächste Tier mit P wird dann sicher nicht mehr so ‚heftig‘.

Click-Rate-Spiele

Posted in Keywords,Suchmaschinenoptimierung von geomez - Januar 23, 2012

Was ich an SEO so mag, ist, dass man alles so wunderbar überwachen, nachvollziehen und planen kann. Es gibt jede Menge SEO Tools, derer man sich bei der Planung oder beim Screening von SEO-Maßnahmen bedienen kann. Soch irgendwie kamen neulich Fragen auf, die ich mir immer noch nicht so recht selbst beantworten konnte. Ich habe eine Theorie, bin mir aber dennoch nicht so sicher und hoffe auf ein paar hilfreiche Kommentare (die ich extra zu diesem Zweck angeschaltete habe ; ) ).

Es geht um Folgendes: Regelmäßig prüfe ich, wie es um die Suchmaschinenplatzierungen meiner verschiedenen Projekte steht, so auch neulich wieder für mein Party Portal. Das steht mit „Party machen“ auf Platz 1 (der Jubel war seinerzeit groß) und rankt auch mit einigen anderen Keywords ganz gut. Wenn ich mir über Analytics die Besucherzahlen über die entsprechenden Keywords ansehe und dabei eine Bauernregel für Linkbauern zu Grunde lege, nämlich die, dass ca. 50% der Besucherklicks auf Platz 1 entfallen, knappe 10% auf zwei und/oder so weiter, dann sehe ich Differenzen bei jedem Keyword – positive und negative.

Besucherzahlen und SEO Tools sprechen nicht die gleiche Sprache

Noch mal Schritt für Schritt: Ich nehme das Google Keyword Tool und prüfe, wie oft ein Keyword in exakter Schreibweise monatlich gesucht wird. Im Fall „Party machen“ sind das 210 lokale Suchanfragen. Das Keyword generierte aber in den vergangenen 30 Tagen längst keine 110 Besucher, sondern nur ein Siebtel des Gesamtvolumens. Zum Feiern ist einem da ja nicht…

Genau andersherum und somit erfreulicher ist es bei „düsseldorf partymeile“ – Hier ranke ich auf Platz 2, bei einem exakten monatlichen Suchvolumen von 140, bekam aber im gleichen Zeitraum 67 Besucher vom SEO-Kuchen ab – Das sind nahezu die auf Platz 1 „versprochenen“ 50%.

Noch krasser ist es beim Longtail Keyword „blue note göttingen programm“. Die entsprechende Seite, die sich Party in Göttingen und speziell mit einem bestimmten Club in der Stadt beschäftigt, hat für 20 Besucher in den letzten 30 Tagen gesorgt. Gleichwohl wird das Keyword aber nur 36 Mal in der Schreibweise gesucht und ich stehe auf Platz 10!

Klick-zu-Anfrage-Verhältnis – Eine Theorie

Oder nehmen wir „Texter“: Ich stehe auf Platz 2, 12.100 exakte Suchanfragen im Monat, aber nur 106 Besuche im letzten Monat über das Keyword. Müssten es nicht eigentlich 10 mal so viele sein? Was machen die ganzen User da? Meine Theorie: Gerade bei umkämpften Keywords werden wahrscheinlich viele Leute einfach nur googeln, ohne irgendwo drauf zu klicken. Ich mach‘ es schließlich auch so. Ständig überprüft man die Suchmaschinenergebnisse, ob man noch da steht, wo man stehen will, oder ob man was tun muss. Aber sollten tatsächlich 90% aller Suchanfragen Spionierereien unter Wettbewerbern sein? Dann wäre SEO ja irgendwie überflüssig – zu 90% jedenfalls.

Live SEO

Posted in Suchmaschinen,Suchmaschinenoptimierung von geomez - Dezember 29, 2011

Die besten Erkenntnisse kommen oft ganz überraschend, unverhofft. So geschehen vor wenigen Tagen, als mich das Gema Virus erwischte, das dieser Tage grassiert. Neben dem Ärgernis über die Neuinstallation des Rechners (die noch immer nicht ganz abgeschlossen ist) boten sich aber auch Vorteile durch diese Virus-Infektion. Denn auch ich wollte meinen Teil in der Blogosphäre dazu beitragen, dass andere User wissen, wie sie mit dem nervigen Schädling klarkommen können. Dadurch erlebte ich die Vorzüge des Live SEO am eigenen Blog!

Gegen das Gema Virus bekam ich Tipps aus dem Web und ich wollte auch selbst welche geben, nachdem ich das Biest überstanden hatte. Was hat nun Live SEO mit dem Gema Virus zu tun? Die Antowort: Live SEO ist eine Variante der Suchmaschinenoptimierung, die auf aktuelle Ereignissen basiert. Durch die Erwähnung von passenden Keywords kann ich Traffic generieren, so geschehen beim Keyword „Gema Virus“.

Live SEO am Beispiel „Gema Virus“

Ein paar Eckdaten: WordPress ist bekannt dafür, schnell gespidert zu werden, das heißt, neue Texte landen schnell im Google-Index. So war es auch am 27.12.2011, als mich am Nachmittag das Virus erwischte. Nach der Systemwiederherstellung bloggte ich hier, am 27.12. abends, über einige gute Vorgehensweisen – SEO lernen hatte da gerade 303 Indexierungen. 35 Minuten später hatte ich zwei Indexierungen mehr und siehe da: Ich stand mit dem Keyword Gema Virus bereits auf Platz 19. 12 Stunden später auf Platz 9!

Nach 35 Minuten indexiert und Platz 19

Nach 12 Stunden Platz 9

880 exakte Suchanfragen

2 Tage, mehr als 300 Besucher

UPDATE am 09.01.2012:

Vom 02. bis 08.01. war Platz 4 die Spitze, mittlerweile fällt die Platzierung wieder

Durch zwei Verlinkungen aus einer anderen WordPress-Seite und meinem Artikelverzeichnis wollte ich das KW stärken und sprang kurzfristig gar auf Platz 5. Mittlerweile bin ich aber, nach 2 Tagen, wieder auf Platz 8 gefallen. Nach Google Keyword-Tool wird das exakte Keyword 880 mal im Monat gesucht. Statistiken zu Folge entfallen knapp 50% der Klicks auf Platz 1 des Suchergebnisses, Platz 2 erhält auch noch einen größeren Batzen, den Rest teilen die folgenden Plätze unter sich auf. Tatsächlich hat das Virus SEO lernen einen wahren Besuchersegen eingebracht: Am 28.12. erhielt ich ein verspätetes Weihnachtsgeschenk in Form eines Besucherrekords von 175 an einem Tag! Hochgerechnet auf einen Monat ergibt das mehr als 5.000 Besucher und heute ist mit momentan 152 schon wieder ein fast genauso hoher Wert erreicht.

Eine gute SEO Strategie braucht Nischen

Die Live SEO Strategie ist also sehr effektiv, um kurzfristig viele Besucher anzulocken. Am Besten ist es, Themen auszuwählen, die nicht unbedingt große Mitspieler wie Spiegel Online o.Ä. auf den Plan rufen, um auch über einige Tage oder gar Wochen oben mitspielen zu können, ohne gleichzeitig viel zu investieren. Mit einer guten thematischen Nische kann man dank Live SEO also Wunder bewirken.

Einblick: Sistrix

Posted in SEO Tools,Suchmaschinenoptimierung von geomez - Dezember 2, 2011

Es ist gerade einmal neun Tage her, da habe ich (mich) gefragt ‚Selber googeln oder Analyse Tool?‚, noch weniger Tage ist es her, da ich mit einigen Einblicken in Sistrix meine eigene Antwort gefunden habe: Analyse Tools, Analyse Tools, Analyse Tools!!! (more…)

Selber googeln vs. Analyse-Tools

Posted in SEO Tools,Suchmaschinenoptimierung von geomez - November 23, 2011
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Warum werden meine Artikel hier immer seltener? Das Blog heißt SEO lernen und so langsam gibt es natürlich auch mal weniger zu lernen, als am Anfang. Gleichwohl will ich natürlich nicht so vermessen sein und behaupten, dass ich schon alles kann, was mit ein Telefonat mit einem Kunden gestern vor Augen hielt. Immer mehr drängen sich Analyse-Tools wie Sistrix oder Searchmetrics in mein Bewusstsein, denn mit ihnen kann man viele tolle Dinge über die eigenen SEO Maßnahmen erfahren – Ein neues Kapitel SEO lernen soll sich damit öffnen! (more…)

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