SEO lernen – Das SEO Blog für Anfänger & Profis


SEO KPIs – Sie suchen sich Ihren Verein heraus

Posted in Domains,SEO Tools,Suchmaschinen,Suchmaschinenoptimierung von geomez - August 14, 2013

Ich kann mich noch gut an meine ersten Schritte als SEO erinnern (diese sind auch sehr gut in diesem Blog nachvollziehbar). Damals kamen mir einige Dinge, die meine erfahrenen Kollegen so von sich gaben, sehr befremdlich vor. Es gab einfach so viele komische Abkürzungen, die ich alle erfragen musste und outete mich damit teilweise auch als leichtgläubiger Linktauschpartner, den man übern Tisch ziehen konnte. Heute ist das anders, heute weiß ich, dass es Key Performance Indicators (KPI) gibt, anhand derer sich Websites bewerten lassen. Das große ABER: Wie schon in einem früheren Artikel über SEO KPIs, sehe ich bei der ganzen Sache ein grundlegendes Problem. Denn mit der Zeit hat sich die Liste der komischen Abkürzungen nicht gerade verkürzt. Hier sind einige der, wie soll ich sagen, bekanntesten KPIs:

PR Der Google PageRank: Sicher der bekannteste SEO KPI, sicher wurde darüber (auch hier) schon am meisten geschrieben und diskutiert. Meiner Wahrnehmung nach ist der PR wieder fester im Sattel, hatte eine kleine Krise, alsalle anfingen, mit teuren Analysetools zu arbeiten, die eigene Indizes mitbringen. Der Wert von 0 – 10 gibt m.E. noch immer mit am besten an, wie viel Power eine Seite hat. Mit ein paar Minuten Analyse hat man auch schnell raus, ob’s ein gespiegelter PR ist oder ein organisch gepflegter.

alexa Das Alexa Ranking gibt Aufschluss über die Besucherzahlen einer Website. Ein guter Wert (amazon.de: 56, Spiegel.de: 302, leo.org: 1285) ist vor allem für Advertiser interessant, die nach einer guten Möglichkeit für die Platzierung ihrer Anzeigen und Banner suchen. Natürlich gibt es auch hier Möglichkeiten der Manipulation, wie bei vielen anderen KPIs auch; wer aber ein artiger White Hat SEO sein möchten, lässt da brav die Finger von 😉

seomoz Das SEO moz Ranking wird ähnlich berechnet wie der PR. Auch der moz Rank (mR) hat eine Skala von 0 – 10 und versteht sich als „Link Popularity Score“. Er bewertet alle auf einer Seite eingehenden Links, wobei mehrfach gesetzte Links nicht positiv in die Bewertung einfließen.

Achtung, Sichtbarkeit:

xovi Der Online Value Index (OVI), und damit hinein in die Sichtbarkeit… Dieser Index basiert auf einem fest definierten Keywordset, das die Entwickler des XOVI SEO Tools ausgewählt wurde. Der OVI gibt „auf Basis unseres deutschen Datenbestandes“ Aufschluss über die Auffindbarkeit einer Website.

sistrix Der SI macht es genauso. Auch hier, beim Sistrix Sichtbarkeitsindex, geht es um die Bewertung von Websites auf Basis eines restriktiven Keyword-Sets.

Die SEO Suite von Searchmetrics kann das auch, aber mutmaßlich auf Basis eines anderen Keyword-Sets. Meiner hinlänglich geäußerten Meinung nach ist Sichtbarkeit Ansichtssache und sollte nicht überwertet oder zumindest als einizger KPI zur Bewertung von Websites herangezogen werden. Amen, liebe Kollegen, amen!

Und was ist mit Domain Pop?

Domain Pop ist kein Open Air Festival, sondern ein Wert, der die Anzahl der auf eine Seite verweisenden Links anzeigt. Also rein quantitativ? Schon, sieht man sich eine Domain bei dem aufschlussreichen Tool, seokicks.de an, erhält man genau so eine Liste. Um die Qualität aus der Quantität herauszufiltern, muss man sich dann schon ein bisschen Mühe geben und die Kern-KPIs begutachten. Also alles wieder von vorne…

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Was macht eigentlich…Penguin 2.0?

Posted in Internet,Suchmaschinen von geomez - Juni 2, 2013

Ich hab mal ein paar Tage gewartet, jetzt kann man mit etwas Abstand mal schauen, was sich so an Änderungen durch das neue Pinguin-Update ergibt. Rund um den 22.05. herum gab Matt Cutts von Google bekannt, dass das Pinguin Update mit der Bezeichnung 2.0 nun ausgerollt würde. Es werde 2,3% der englischsprachigen Suchanfragen betreffen, bloggt der sinngemäß so genannte Spam-Oberwachtmeister. 2.0 heißt es, weil es ein Algorhtimus Update, nicht ein Data-Refresh sei usw und sofort. Aber was macht denn das Update nun überhaupt?!?

In erster Linie soll sich ja der Pinguin, der in zahllosen Blogs schon als eine Art maskierter Anti-Spam-Batman dargestellt wird, gegen Webspam richten. Dabei zielen die Updates in erster Linie auf schlechte OffPage Optimierung, also schlechte Links. Seiten, die also allzu aggressiv oder billig verlinkt wurden, werden nun abgestraft. Innerhalb der Blogosphäre waren die Reaktionen variabel von ‚betrifft das jetzt auch die Unterseiten?‘, ‚betrifft uns erstmal gar nicht‘ bis ‚wir bemerken überhaupt keinen Effekt‘ – siehe dazu zum Beispiel http://www.seo-handbuch.de/suchmaschinen-suchmaschinenoptimierung/google-penguin-update-2-0-wird-ausgerollt.

Kollege Mißfeldt bemerkt kürzlich in Ein paar Überlegungen zum Google Penguin 2.0 Update, dass eines seiner neueren Projekte einige kleine Verluste, die aber auf ganzer Breite zu verzeichnen hat. Er bezieht sich dabei auf die Sistrix Sichtbarkeit, die zwar überall nur geringfügig, dafür aber eben überall gelitten habe. Er mutmaßt, das 2.0 Update strafe nun schlechte Links mehr ab und mache aus gar keinem Effekt für verlinkte Seiten einen schlechten.
Eine Theorie, die nicht 100%ig belegt werden kann, da schlicht die Einsicht ins Algorithmus-Werk fehlt und die damit, wie so vieles im SEO, reine Spekulation bleiben muss.

Dennoch finde ich diesen Ansatz plausibel und er lässt Rückschlüsse auf die momentan sehr hohen Anfragen auf Linkentfernungen schließen. Was früher im besten Fall ignoriert wurde, wird nun negativ bewertet und die schlecht verlinkten Seiten fallen in den SERPs. Gleichzeitig werden diese Plätze für andere Seiten frei. Speziell dazu hat die Blogosphäre auch so ihre Meinung: Die neuen Plätzebesetzer sind auch nicht unbefdingt immer besser als die alten.

SERP-Achterbahn nur für die Großen?

Posted in Keywords,Suchmaschinen von geomez - Februar 18, 2013

Meine Positionierung mit dem Keyword „Texter“ habe ich immer ganz besonders im Blick. Es bringt zwar nicht die meisten Kunden, aber Prestige. Einige Monate stand ich stabil auf Platz 1, dann fiel ich plötzlich, aber was momentan passiert, ist echt Wahnsinn, oder was?

Mehr als 12.000 Suchanfragen, hoher Wettberwerb. „Texter“ ist ein Keyword, bei dem man schon stolz auf den ersten Platz sein kann, vor allem, wenn man #1 ist, ganz ohne monetären Einsatz. Mehr als 1 1/2 Jahre hat es gedauert, bis ich mit meiner Homepage den Platz an der Texter-Google-Sonne erreicht hatte. Neben diversen Longtail-Versionen von Texter, wie SEO Texter, Web Texter oder Online Texter war nun endlich auch die für mich prestigeträchtige Shorthead-Version geschafft.

Der Texter auf den SERPentinen

Prestige, mehr ist es für mich eigentlich kaum gewesen, denn die meisten Kunden kamen über andere Wege als die SERPs von „Texter“ zu mir. Und genau diese SERPs sind es, die mich jetzt verdutzen: Natürlich schaue ich regelmäßig nach, wie heute meine Positionierung mit dem begehrten Keyword ist (und beeinflusse damit die Suchanfragenstatistik?). Vor einigen Monaten, kurz nach dem Venice-Update, katapultierte es mich auf 1. Dann überholte Wikipedia, heute ist es Platz 5, am 11.02.2013 war es noch Platz 2, gleich hinter Wikipedia, vor drei Tagen war es aber auch schon mal Platz 7.

Was ist da los?!? Bei den Longtail Versionen, gibt es keine SERP-Achterbahn, die sind stabil. Ist das SERP-Chaos also eine Erscheinung vielgesuchter Keywords? Ich will das mal im Auge behalten und beobachte in den kommenden Tagen und Wochen einige andere starke Keywords, sowie die heutigen Erstplatzierten.

Folgende starke Shorthead-Keywords werden auf SERP-Achterbahn beobachtet:

1. Möbel – 110.000 exakte Suchanfragen, 1. avandeo.de (häh, Urlaub? Machen die nicht Antitranspiranten :D)2. Wohnmobil – 22.000, hymer.com
3. Gartenbau – 9.900, gartenbau.org

In zwei Wochen melde ich mich wieder mit den Ergebnissen. Ich hoffe, dass ich als „Texter“ nicht in eine verrückte SERP-Nische geraten bin!

Disavow Tool – Linkprofil säubern und mehr

Posted in SEO Tools,Suchmaschinen von geomez - November 26, 2012

Immer öfter kam es in letzter Zeit vor, dass Mails mit dem folgenden sinngemäßen Inhalt reinschneiten: Wir haben zuletzt unsere Linkstrategie verändert, bitte entfernen Sie folgende Links. Womit hat das zu tun und welche Alternative gibt es jetzt dafür?

Ich unterstelle den Linktauschpartnern einfach mal, dass sie aus ihren Fehlern vor Panda und Pinguin lernen und jetzt ihre Linkprofile oder (noch dringender) die ihrer Kunden zu säubern versuchen. Sie haben zu viele Money-Keywords setzen lassen oder diese von themenirrelevanten Seiten erhalten. Oder Google Webmaster Tools hat ihnen eine Nachricht über „unnatürliche Links“ zu Ihrer Website zugeschickt.

Unnatürlich Links ganz natürlich entfernen

Was auch immer der Grund ist, jetzt wollen sie ihre Links wieder loswerden. Wenn ich jetzt aber ein garstiger Webmaster bin und keine Lust habe, meine Zeit mit dem Ausbügeln fremder Fehler zu verschwenden, haben die LT-Partner wohl Pech gehabt…oder? Die Links würden bestehen bleiben und ihren vermeintlich schlechten Einfluss auf die Zielseiten haben.

Das muss nicht sein, mit dem Disavow Tool von Google Webmaster Tools. Matt Cutts erklärt, wie:

Für alle, die kein Englisch können oder keine 9:20 Minuten Zeit haben, mit dem Diosavow-Tool kann man Links für ungültig erklären. Dazu gibt man erst die eigene Domain ins Tool ein und füllt dann folgendes Formular aus:

# Inhaber von spamdomain1.com am 01.07.2012 kontaktiert

# für Anfrage zur Linkentfernung, aber keine Antwort erhalten

domain:spamdomain1.com

# Inhaber von spamdomain2.com hat die Links bis auf folgende entfernt:

http://www.spamdomain2.com/inhaltA.html

http://www.spamdomain2.com/inhaltB.html

http://www.spamdomain2.com/inhaltC.html

Quelle: http://googlewebmastercentral-de.blogspot.de/2012/10/links-fur-ungultig-erklaren-neues-tool.html

Erklärung: Alle Zeilen, denen eine Raute vorangeht, werden als Information oder Kommentar des Absenders angesehen und ingnoriert. Man kann Links einer gesamten Domain ignorieren lassen ( Zeile 3) oder nur von bestimmten Unterseiten (Zeile 5, ff.).

Mittlerweile fragt man sich in der Blogger- und SEO-Szene, ob das Disavow-Tool vielleicht auch gezielt eingesetzt werden kann, um anderen Websites gezielt zu schaden. Indem man einfach eine Seite als schädlich deklariert, kann man deren Ruf bei Google zerstören. Kann man? Man weiß es nicht…

Guter Autor, gute SERPs

Posted in Suchmaschinen von geomez - Oktober 24, 2012

Bitte stellen Sie die Stoppuhr ein!

Google hat bestätigt, dass gern gelesene Autoren auch gern gesehene Gäste in den Suchergebnissen sind. Hidden benefits of AuthorShip nennt Google das und es zeigt eindeutige Veränderungen in den SERPs.

Schritt zurück nach vorn – Bringt der Back-Button wirklich bessere SERPs?

Zunächst: Wie ermittelt Google gern gelesene Autoren? Ein interessanter Autor schreibt Artikel, die gelesen werden und die Lust auf mehr machen. Faktisch heißt das, ein Artikel wird angeklickt und scheinbar gelesen – das evaluiert Google durch eine Mindestverweildauer von 2 Minuten auf dem entsprechenden Dokument. Klickt der User dann den Zurück-Button, interessiert sich also für weitere Posts des Autoren, geht’s rund.

Tataa – Sie haben den nächsten Level erreicht

Das mutet schon fast ein wenig wie bei einem Jump & Run Spiel an, bei denen sich Kumpels gegenseitig helfen, den unsichtbaren Schlüssel zu finden, aber so ist es:

Erhält ein Autor diesen versteckten AuthorShip Bonus, wird das SERP Snippet durch weitere Artikel dieses Autoren erweitert. Google weiß, was der entsprechende Autor noch so geschrieben hat und, dass der User ihn interessant findet. Daher will die Suchmaschine beide näher zusammenführen und mehr Informationen liefern.

Am besten, Sie probieren’s selber mal aus und klicken nach der Lektüre dieses Artikels auf den Zurück-Button. Lesen Sie gerne auch noch weitere Artikel und prüfen Sie die SERPs.

Aber nur, wenn Ihre Stoppuhr schon bei wenigstens 2:00 Minuten steht!

Google Venice Update

Posted in Suchmaschinen,Suchmaschinenoptimierung von geomez - September 12, 2012

Google Suchergebnisse nach IPs sortiert – Das macht das neue Google Venice Update. Was bedeutet das jetzt wieder für uns alle? Mit ‚uns‘ sind in diesem Falle mal beide Seiten der Suchmaschinenoptimierung gemeint, also die Suchenden und die Optimierenden. Für mich als Suchenden ist das echt ne tolle Sache, weil ich jetzt wirklich dort Anbieter, Dienstleister oder Geschäfte finde, wo ich auch bin. Doch als geografisch Losgelöster, der man ja als SEO-Treibender naturgegebener Weise ist, ist Venice unter Umständen gar nicht so schön.

Platz 1 mit „Texter“, hurra!

Seit geraumer Zeit peile ich den ersten Platz im Suchmaschinenranking für das Keyword Texter an. Immer musste ich mich aber hinter einem Kollegen einreihen und kämpfte zuletzt immer wieder auch mit Wikipedia um den zweiten Platz. Nicht, dass ich meinem sympathischen Nürnberger Kollegen den ersten Platz nicht gegönnt hätte, aber bei einem 5-stelligen Suchvolumen ist ein erster Platz schon ein Grund zum feiern.

Seit kurzem habe ich die Konkurrenz aus dem Frankenland hinter mir gelassen und konnte es zunächst kaum glauben. Und tattsächlich hat die Sache einen Haken, denn ich habe den ersten Platz nicht errungen, weil ich so ein toller Texter oder Optimierer bin, sondern wegen des Google Venice Updates!

Google weiß, wo Deine Firma steht!

Kern der Wirkung auf die Suchmaschinenergebnisse ist die Orientierung des Algorithmus an der IP des suchenden Rechners. Der Standort der Google-User wird also viel mehr mit einbezogen, was aus Google-Sicht völlig legitim ist und ich finde es, wenn ich Google selbst als User betrachte, einfach viel besser so.

Für Standort unabhängige Dienste, Anbieter oder Informationen geht aber unter Umständen eine Menge an SEO-Arbeit verloren. So springen Websites in anderen Regionen Deutschlands plötzlich weit an mir vorbei, nur weil sie eben dort angesiedelt sind. Aber wie soll Google jetzt auch noch herausfinden, wer der bessere „Texter“ ist? 😉

Weitere Infos bei den Kollegen von SEOvista.de

45 Stunden für eine neue Indexierung!

Posted in Internet,Suchmaschinen von geomez - Juli 11, 2012

Ein Nachtrag zum letzten Artikel. Die Frage war: Wie schnell ändern sich META Daten im Index? Die Antwort ist: Nicht sehr schnell.

Statt „Abegschlossenes“ steht nun dort ein „Abgeschlossenes“ Studium, der Buchstabendreher an einer denkbar ungünstigen Stelle ist Geschichte. Doch es war eine recht lange Geschichte.

Insgesamt hat es jetzt fast 45 Stunden gedauert, bis die META Descritpion im Snippet neu indexiert war. Naja, gut, das mal herausgefunden zu haben 😉

Wie schnell ändern sich META Daten im Index?

Posted in Internet,Suchmaschinen von geomez - Juli 9, 2012

Wir alle kennen Snippets, das sind die Kurzfassungen unserer Websites in den Suchmaschinenergebnissen. So sehen die aus:

Das Beispiel ist ein Snippet meiner Texter-Website und ist natürlich optimiert, wie der Rest der Seite. Nun ist mir (und Ihnen vielleicht auch schon) ein Fehler in der Description aufgefallen: Direkt das erste Wort hat einen Buchstabendreher und sagt nicht Abegschlossenes statt Abgeschlossenes. Ziemlich schwaches Bild für einen ach so schlauen Texter 😉

Wie schnell verschwindet der Buchstabendreher aus dem Index?

Aber Fehler sind dazu da, das wir Lehren aus ihnen ziehen und so nutze ich diesen Fehler, um zu testen, wie schnell die Description im Snippet neu indexiert wird. Geändert habe ich sie heute, am 09.07.2012 um 10:26 Uhr. Jetzt, 7 Minuten später, ist noch nichts passiert. bin gespannt, wann ich da ein fehlerfreies Snippet vorfinde.

Allgemeines zu Snippets:

Snippets bestehen aus (von oben nach unten):

1. META-Title

2. URL

3. META-Descritpion

Die META-Daten kann man für die Darstellung in einem Snippet im CMS direkt selbst eingeben. Das ist gut, denn so kann jeder Administrator entscheiden, was darin angezeigt wird. Wichtig ist das, weil Snippets nicht nur SEO-relevante Angaben beinhalten, sondern auch den User direkt im Klickverhalten beeinflussen können.

Deshalb habe ich ja mein Snippet mit der schicken Information des „abegschlossenen“ Studiums geschmückt, damit ich durch meine Qualifikationen ein Schickes Ziel für Klicks sein würde. Klar, dass genau da natürlich so ein Dreher reinrutschen muss…Hoffen wir mal, dass er schnell aus dem Index fliegt.

Google Penguin Update – SEO mal wieder tot?

Posted in Suchmaschinen von geomez - Mai 8, 2012

Google Penguin Update – Anchortexte gewinnen enorme Relevanz: Es ist mal wieder soweit, wir merken etwas Bewegung auf unseren Seiten – oder einigen davon wenigstens. Nämlich solchen, die etwas auffällig verlinkt sind, zum Beispiel mit zu vielen einseitigen Anchortexten. Diese und ähnliche Aktivitäten des Linkbuilding können zu Abstrafungen durch das Google Penguin Update führen und einigen von uns dürfte es Ende April sauer aufgestoßen haben.

Das Google Penguin Update – Keine Panik, sagte auch schon Douglas Adams

Immer, wenn Google so etwas wie das Penguin Update einführt, droht eine ganze Branche in Panik zu verfallen. Doch auch dieses Mal gilt das, was Micrositemasters.com in seinem Artikel zum Update sagt: SEO isn’t dead, but you need to act smarter. Neben diesem unumstößlich guten Rat für alle SEOs stehen in diesem Artikel auch sagenhaft viele und detaillierte Fakten und Daten zum genauen Nachlesen darüber, was das Penguin Update uns allen „antut“.

Und das ist:

– Seiten mit mehr als 65% Money Keywords wurden vom Penguin Update mit bis zu 95%er Wahrscheinlichkeit getroffen.

– Seiten, die über ihre URL verlinkt sind, exakt: 2 oder mehr Anchortexte, wurden nur zu 5% abgestraft.

– Die URL als einer der Top 5 Anchortexte führte auch noch bei nur jeder fünften Website zu Abstrafungen.

Themenrelevanz bei Links: Abgestrafte Websites hatten hauptsächlich wenige Links aus derselben oder einer ähnlichen thematischen Nische. Laut micrositemasters.com wurden fast 50% aller solcher Seiten abgestraft.

SEO ist nicht tot und Google will es auch nicht umbringen

Was will Google mit dem Penguin Update erreichen? Natürlich steht bei Google immer der Wille dahinter, sein Angebot an Suchergebnissen zu verbessern. Und zwar in folgendem Sinne: Über-Optimierung durch zu viele unrelevante und inflationär gesetzte Money Keywords in Anchor-Texten soll verhindert werden.

Was kann ich tun, um am Leben zu bleiben?

Natürliche Links, wie zum Beispiel die in diesem Artikel gesetzten, sind natürlich die Besten. Um mit der SEO Strategie gut zu fahren, braucht man eine heterogene Linkstruktur, sowohl was die ausgebenden Seiten angeht, aber auch die Anchortexte.

1. Hoch qualitative Blog Networks: Hierzu empfehlen sich kleine aber feine Websites mit hochwertigem Content in der thematischen Nische. Sie waren schon vor Penguin interessant und sich es erst recht jetzt. Siehe auch Matt Cutt’s Artikel: Another step to reward high-quality sites.

2. Anchor Texte variieren: Setzen Sie Links mit unterschiedlichen Anchortexten. Variieren Sie und streuen Sie auch mal Dinge ein, wie die URL, ein ‚hier‘ oder ein Keyword, eingebetettet in einen ganzen Satz. Wie die Statistiken zeigen, wirkt man weniger verdächtig, wenn man zu ca. 50% Linktexte zu kreieren, mit denen man gar nicht ranken will.

3. Ihr Blog, Ihr Business: Behandeln Sie Ihr SEO Netzwerk wie ein Business. Investieren Sie Geld aber vor allem Zeit. Mehr Qualität bringt mehr natürliche Links und Traffic, auch abseits von Google, zum Beispiel durch virales Marketing.

„Wer nicht kämpft, hat schon verloren“ – Bertolt Brecht

Fazit: SEO wird härter, aber nur die Harten kommen in Googles Garten 😉

Quellen:

http://www.micrositemasters.com/

http://www.seo-united.de/

Adsense Konto gelöscht – Und nun?

Posted in Online Marketing,Suchmaschinen von geomez - April 9, 2012

Zu einem guten Konzept im eCommerce können sie dazugehören, müssen sie aber nicht: Adsense Anzeigen. Jeder kennt sie, viele benutzen sie, nicht wenige haben erlebt, was ich kürzlich erlebt habe: Google hat mein Adsense Konto gelöscht! Ich bin etwas perplex, aber auch nicht am Boden zerstört. Meine letzte und ohnehin bisher einzige Auszhalung war nur wenige Tage vorher erfolgt und die Willkür kostet mich gerade einmal 0,81€. Andere hat’s da wohl härter getroffen.

Hier nun die Chronologie der Ereignisse:

– Ich checkte wie jeden Abend meine Adsense-Statistiken, dazu habe ich für mein Android-Smartphone die App Adsense Dashboard benutzt, die ich an dieser Stelle gerne mal empfehlen möchte.

–> Keine Einnahmen zu sehen, erstmal nicht sooo verwunderlich, aber dann, auf einigen meiner Websites auch keine Anzeigen mehr.

– Ich checkte also meine Dashboards und schaute, ob die Plugins irgendwie beeinträchtigt würden oder ich sie updaten müsste.

–> Auch nix!

– Zuletzt fiel mir dann auch mal ein, mich in meinem Google-Konto einzuloggen, wo ich dann eine Mail mit auszugsweise folgendem Inhalt vorfand:

* Erstellen Sie Seiten für Nutzer, nicht für Suchmaschinen.
* Vermeiden Sie Cloaking sowie irreführende Weiterleitungen.
* Laden Sie keine Seiten mit irrelevanten Begriffen.
* Erstellen Sie nicht mehrere Webseiten, Sub-Domains oder Domains, die im
Wesentlichen denselben Content aufweisen.
* Beteiligen Sie sich nicht an Verlinkungssystemen, die zur Erhöhung der
Rangfolge Ihrer Website oder des PageRanks dienen sollen.
* Vermeiden Sie den Einsatz von "Brückenseiten", die speziell
für Suchmaschinen erstellt werden, oder andere „Cookie Cutter“-Methoden
wie Affiliate-Programme mit keinem oder nur wenig eigenem Content.
* Wenden Sie keine Tricks zur Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings
Ihrer Website an. Eine gute Faustregel besteht darin, zu überlegen, ob Sie
mit reinem Gewissen erzählen würden, was Sie mit solchen Tricks einer
konkurrierenden Website angetan haben. Ein weiterer hilfreicher Test liegt
darin, sich folgende Fragen zu stellen: „Ist dies für meine Nutzer von
Vorteil? Würde ich genauso handeln, wenn es keine Suchmaschinen gäbe?“
* Falls Ihre Website an einem Partnerprogramm teilnimmt, sollte sie zur
Wertschöpfung beitragen. Stellen Sie einzigartigen, aber relevanten
Content bereit, der Nutzern einen Grund für den ersten Besuch Ihrer
Website liefert.

Aus diesem Grund wurde Ihr AdSense-Konto deaktiviert.

Dazu sage ich nur eins: PFFF

Was hab‘ ich denn nun falsch gemacht?!? „Aus diesem Grund wurde Ihr AdSense-Konto deaktiviert.„??? Das ist kein Grund, das sind 8 Mutmaßungen! In der Bloggosphäre fand ich viele weitere Betroffene, die sich an dieser Stelle die Mühe machten, ihr Konto wieder öffnen zu lassen, ihr Geld zu erhalten oder wenigstens eine Antwort von Google. Nix, man wird anscheinend im Dunkeln gelassen.

Daher habe ich drei Alternativen herausgesucht:

1. Welches E-Konzept passt zu mir? Die neue Ausgabe von INTERNETHANDEL.

2. Geld verdienen mit Links und Affiliate Marketing und mit www.superclix.de

3. www.contaxe.com – Die werben in ihrer eigenen Adsense-Anzeige auch mit den Worten „Kein Adsense?“

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