SEO lernen – Das SEO Blog für Anfänger & Profis


Satellitenblogs – gute Alternative für einen effektiven Linktausch

Posted in Linkbuilding,Websites von geomez - Oktober 13, 2012

Der heutige Gastautor Wojciech Dziedzic arbeitet im Online Marketing bei der Online Projektplattform twago

Jeder möchte so wenig wie möglich ausgehende Links von der eigenen Domain haben. Das bestätigt auch jeder SEO-Experte bzw. SEO Freelancer. Je stärker die eigene Maindomain ist, desto mehr sollte man aufpassen. Zum einen gibt man der potentiellen Konkurrenz viel Linkpower, zum anderen sind zu viele ausgehende Links für die Autorität der Domain gefährlich. Außerdem sollte man auch aufpassen, wen man verlinkt. Optimalerweise sollten es Webseiten aus dem eigenen Themenbereich sein, dann besteht aber die Gefahr, dass die Wettbewerber viel Linkpower bekommen. Wichtig ist die Qualität und Authorität der verlinkten Seiten.

Eine sehr praktische Lösung für den Linktausch sind die sogenannten Satellitenblogs. Das ist mit einigen Kosten verbunden, die sich jedoch sehr schnell rentieren, indem man viele neue Link- bzw. Artikeltauschmöglichkeiten bekommt. Zuerst sollte man sich Überlegungen machen, welche Themen die Blogs behandeln sollen. Dann eine entsprechende Domain kaufen – dabei sollte auf jeden Fall die Anpassung der URL an das Keyword beachtet werden. Zum Beispiel für einen SEO-Blog sollte das Wort SEO oder Suchmaschinenoptimierung definitiv in der Webadresse enthalten sein.

Was man bei der Domainbuchung übersehen kann , ist das Land in dem die Blogs gehostet sind. Auch wenn man die Domain bei einem deutschen Hoster kauft, heißt es nicht, dass der Blog in Deutschland gehostet wird. Das bedeutet auch, dass das wichtigste SEO-Tool im deutschsprachigen Raum – Sistrix – keine relevanten Werte für diese Seiten zeigen wird, falls sie nicht in Deutschland gehostet sind. Man kann die Blogs später „nach Hause“ umziehen, das dauert aber einige Zeit und ist mit gewissen Komplikationen verbunden.

Empfehlenswert ist, die Blogs unter WordPress laufen zu lassen, da dieses Bloggingsystem die meisten Plugins zulässt. Auch ein Großteil von SEO-Plugins ist nur mit WP kompatibel. Gleich neben dem Bloggingsystem sollte man sich auch für das Design der Weblogs entscheiden. Standard-Themes sind hier ein absolutes „No“. Satellitenblogs müssen wie echte Projekte aussehen, damit überhaupt jemand Interesse hat, von diesen Seiten aus verlinkt zu werden. Es lohnt sich wirklich einige Zeit in das entsprechende und einzigartige Design zu investieren.

Niemand oder vielleicht nur wenige möchten aber für einen neuen Blog ohne Inhalte und SEO-Werte Gastbeiträge verfassen. Am besten erstellt man für den jeweiligen Weblog einige Texte oder wenn gerade die Zeit mangelt, beauftragt man einen Texter und gibt ihm konkrete Angaben, wie die Beiträge aussehen sollen.

Desweiteren sollte man einige Zeit in den Linkaufbau für die Satellitenblogs investieren, damit sie zumindest eine Visibility von 0,1 haben und damit attraktiver für potentielle Kooperationspartner sind.

Das kostet alles Zeit, lohnt sich aber, weil man mit starken „Satelliten“ kaum Links von der eigenen Maindomain ausgeben muss. Wichtig ist, dass diese Bogs wie echte Projekte aussehen und für einige Keywords auch ranken.

Advertisements

%d Bloggern gefällt das: