SEO lernen – Das SEO Blog für Anfänger & Profis


Google Brille + Now

Posted in Internet,Social Media von geomez - Juni 29, 2012

Jetzt wird’s gruselig – So jedenfalls sind manche Reaktionen auf die neueste veröffentlichte Entwicklung aus dem Hause Google: Now. Der persönliche Online-Assistent weiß über mich bescheid und hat stets gute Tipps in allen Lebenslagen für mich: Staus, Organizing, Restaurant-Tipps. Zusammen mit dem, was Google noch so alles kann, macht und entwickelt, kam mir neulich eine interessante Vision.

Google macht sich weiter unverzichtbar und bietet Android-Nutzern einen persönlichen Assistenten an die Seite:

 

Vernetzte Menschheit im Google-Netz

Was als Suchmaschine begann, ist nun eine Lebenseinstellung. Google will alles und sich unverzichbar machen. Letztens brachte mich das auf eine Idee und die sieht wie folgt aus: Dank Google und dessen Features Google+, Google Now und der Google Brille kann ich irgendwann Leute auf ganz neue Weise sehen, wenn ich mich in ein Café setze. Denn ich sehe die Welt durch die Google-Brille und jeder Mensch hat nun eine Tag-Cloud über seinem Kopf schweben. Ich sehe Daten aus dem sozialen Netzwerk, wie Hobbys, Alter, Familienstatus usw. – sofern freigegeben. Ich kann aber wenigstens sehen, über wie viele Ecken jemand mit einem meiner Kontakte verknüpft ist.

Bei all der Leute-Guckerei vergesse ich fast meinen Termin bei einem Kunden, doch im Display der Brille erscheint ein Alarmzeichen, mit dem mich Google Now an den Termin erinnert. Auch den Weg zum Kunden zeigt es mir, dargestellt über die Brille, sowie einige Einkaufstipps unterwegs. Die poppen in Form kleiner Anzeigen in meinem Sichtfeld auf, assoziiert mit meinen Kaufgewohnheiten – Ich will mich jetzt aber auf die Routenführung konzentrieren und schalte die Ads aus, ebenso, wie die social tag clouds über den Menschen.

Beim Kunden angekommen, begrüßen wir uns freundlich und setzen ausnahmsweise unsere Brillen ab. Nach dem netten Gespräch adden uns gegenseitig in unsere Business-Kreise bei Google+ und schon fliegen aus allen Richtungen bunte Sprechblasen heran, die sich um den Kopf des Kunden versammeln. Aha, er isst gern Schnitzel – Das hätte ich mal vorher wissen sollen, dann wären wir lecker essen gegangen. Aber hellsehen kann ich ja bestimmt irgendwann auch als Google-Mensch. Das heißt dann vielleicht Google Second Sight und wäre dann echt gruselig!

Advertisements

%d Bloggern gefällt das: