SEO lernen – Das SEO Blog für Anfänger & Profis


Social Media

Posted in Allgemeine Infos,Online Marketing,Social Media von geomez - Juni 23, 2010

Liebe SEO Lehrlinge, heute darf ich wieder einen Gastbeitrag vorstellen: Jennifer Julie Frötscher berichtet uns heute über Social Media, Twitter, XING und Facebook, ihre Erfahrungen, ihre Meinungen. Dafür vielen Dank! Mehr von Frau Frötscher gibt es auf www.personalityprofile.eu zu lesen.

Eine der wesentlichsten Veränderungen in unserem Alltag heißt „Social Media“. Soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook, Xing und Co. haben unser Verhalten in Bezug auf den Umgang mit Information und gegenseitigen Austausch revolutioniert. Die unglaubliche Vielfalt und die hohe Verbreitung der verschiedenen Dienste in der Social Media Landschaft zeigt die folgende Grafik:

Das neue Netz ist eine Industrie geworden, die sich, wie jede Industrie, selbst am Leben erhalten kann. Kontakt- und Informationsmanagement sind tagesfüllende Aktivitäten geworden, iPhone oder smartphone ermöglichen zudem die uneingeschränkte Mobilität. Wir können theoretisch immer und überall mit fast allen Informationen und Menschen dieser Welt vernetzt sein. Das eröffnet neue Märkte, neue Kunden, neue Bedürfnisse und neue Produkte.

Beispiel Twitter: „Was soll das denn“, war meine erste Reaktion vor drei Jahren? „Wer will schon wissen, wann wer wie seinen Kaffee trinkt?“ Am Anfang war Twitter mehr noch als Blogs, ein öffentliches Tagebuch, ein weltweites Megafon, das die Ausbreitung privater Nachrichten begünstigte. Aber es ging nicht mehr weg, im Gegenteil, alle redeten davon: Ist es nur ein Ausdruck für das Selbstdarstellungsbedürfnis unserer Gesellschaft oder ist es ein sinnvoller Vernetzungskanal? Bei mir hat es Klick gemacht, als im Iran eine neue Regierung gewählt werden sollte, manipuliert wurde, die Menschen auf die Strasse gingen, um sich zu wehren und Twitter benutzten, um die Menschen rund um den Globus in Echtzeit zu über die politische Situation bzw. Eskalation informieren. Plötzlich begriff ich das demokratische Element bei Twitter, das Organisationspotenzial in Bezug auf Nachrichten und Information. Twitter ist so eine Art Mikroblogging. Zuerst ging es um die Frage: „Was tust du?”, mittlerweile lautet die Frage: “Was passiert”. Der Trend geht also weg von der sozialen hin zum informativen Statusmeldung.
Facebook, YouTube, Twitter und Co. sind Netzwerke, in denen Statusmeldungen sofort erscheinen und andere sofort darauf reagieren können. Diese Entwicklung zum sozialen Netz begann 2001 mit der Internet-Enzyklopädie Wikipedia. Das Prinzip beim Wikipedia ist das jeder mitschreiben kann. 2006 wurde der Microblogging-Dienst Twitter erfunden.

Heute ist Twitter einer meiner liebsten Informationskanäle, und, wie die Grafik zeigt, geht das auch vielen anderen so. Bei Twitter finde ich die Informationen, die ich für meine tägliche Arbeit brauche. Die Twitter-Nachricht, „Tweets“ genannt, bestehend aus maximal 140 Zeichen ist die aktuellste, neueste und vor allem übersichtlichste Information zum Thema der Wahl. Twitter ist der Kanal, der Informationen so knapp wie möglich bündelt und ordentlich in „Regale“ ablegt, sozusagen eine „Sortierhilfe für aktuelle Informationen“. Über die Eingabe von Stichworten in die Suchfunktion werden die gewünschten Informationen generiert. Ich suche beispielsweise „Personalentwicklung“ und bekomme die Tweets zum Thema „Personalentwicklung“, die soeben von anderen Nutzern eingestellt wurden. Jeder entscheidet selbst, wem er folgt, bzw., wessen Information ihn interessiert. Finde ich einen Beitrag interessant, klicke ich den Nutzer an, der das entsprechende Wort getwittert hat, um mehr über ihn zu erfahren und zu entscheiden, ob ich ihm folgen möchte. Die Selbstbeschreibung des Nutzers ist kurz und enthält meistens sinnvolle Informationen. Falls mir das nicht genügt, kann ich seine Homepage anklicken, die über einen Link angezeigt wird. Wenn ich dem Nutzer folgen möchte (als Follower), bekomme ich automatisch und in Echtzeit alle Tweets zu sehen, die er veröffentlicht. Auf die gleiche Art bekomme ich Follower, also Personen, die sich für meine Tweets interessieren. Bei Bedarf kann ich meinem Follower auch eine persönliche Nachricht, eine direct messages schreiben, also persönlichen Kontakt herstellen. Das passiert auch gelegentlich. Ich habe von meinen „Followern“ schon Hinweise auf bestimmte Artikel bekommen, die mich interessieren könnten, oder Fragen zu meinem Inhalten.
Als angenehmer Nebeneffekt neben meiner Suche nach Information bin ich bei Twitter also virtuell von Gleichgesinnten, von „potenziellen“ Kunden oder Kollegen umgeben. Ich habe meinen Markt im Blick.

XING ist neben Twitter der zweite wichtige Informationskanal, wobei es bei XING wesentlich stärker um die Netzwerke und die realen Kontaktmöglichkeiten geht. XING ist neben einer eigenen Homepage eine ausführliche Visitenkarte im Internet, die Plattform wirbt damit, dass sich reale Kundenkontakte über die Plattform herstellen lassen und es stimmt auch. Ich bin auf XING ganz direkt auf Produkte und Dienstleistungen aus meinem Portfolio angesprochen worden, oft von anderen Coaches oder Beratern, aber auch von Kunden. XING bietet über sogenannte Gruppen, die von „freiwilligen“ Moderatoren moderiert werden und sich thematisch orientieren, direkten Austausch zu bestimmten Themen mit bestimmten Personen. Ich kann wie bei Twitter stichwortorientiert Personen suchen, der Unterschied ist, das die Suchfunktion viel differenzierter ist. Ich kann Namen, Hochschulabschlüsse, Standorte, Angebote und einiges mehr suchen. Und weil es sich anbietet und den Nutzen erhöht, veranstalten einige der Gruppenmoderatoren regelmäßige Treffen und fachliche Veranstaltungen, damit die Vernetzung nicht nur virtuell stattfindet, sondern real. Ich nutze XING vor allem, wenn ich einen Experten suche und Kontakte für Projekte brauche oder auch als Plattform für Akquise und Kontakte, damit sich Kunden über mich informieren können. (XING Profil Jennifer Julie Frötscher)

Bei XING ist mein Focus auf der Person, bei Twitter auf der Information.

Und dann gibt es ja noch Facebook. Tja, zur Zeit heissgeliebt und scharf kritisiert zugleich. Facebook ist für mich ein Sonderkategorie, wie youtube, die ich nicht wirklich brauche, zumindest nicht für meine beruflichen Bereiche. Die Suchfunktion ist eingeschränkter, dafür bekommt man permanent Personen vorgestellt. Um Information geht es fast gar nicht, dafür kann man sich prima selbst darstellen, tägliche Statusmeldungen, wie: „bin heute auf der xyPersonalkonferenz in Berlin“, viele Photos oder nicht ganz ernst gemeinte Links, Videos und Kommentare veröffentlichen und entweder für alle (Kontakte) sichtbar auf die Pinnwände der anderen oder im „geschlossenen Raum“ Nachrichten schreiben. Auf Facebook bin ich mit meiner Familie (die unter 30Jahre) vernetzt und mit einigen meiner Freunde und mit wenigen meiner Kollegen oder noch weniger meiner Kunden. Facebook ist eher privat, eignet sich hervorragend zum aufspüren alter Bekanntschaften und Studienkollegen, prima für den kurzen Schlagabtausch: „wie geht’s, was machst du, alles klar?“, für Hinweise zum Freizeitvergnügungen, zu den Fußballergebnissen, kurze Statusmeldungen a la „Blast die Vuvuzela – Wir werden gewinnen! Ich tippe auf Deutschland“. Aber mehr auch nicht. Zumindest nicht für mich.

Mehr von Frau Frötscher gibt es auf http://www.personalityprofile.eu zu lesen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: